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Mikrokredit beantragen - Infos

Was ist der Mikrokreditfonds?

Bündel mit Hundert-Euro ScheinenDieser wurde 2010 in Deutschland gegründet, um Existenzneugründern, Selbstständigen und Freiberuflern, die geringe Kapitalsummen benötigen, unter die Arme zu greifen. Die Obhut hierüber haben die GLS Bank sowie der Verein Deutsches Mikrofinanz Institut e.V. gemeinsam. Primär werden von der GLS Bank erforderliche Kapitalsummen für akkreditierte Mikrofinanzinstitute bereitgestellt, die dann Kredite an die Antragssteller vermitteln und die auch weitere themennahe Services (zumeist kostenpflichtig) anbieten.

Vorgehensweise - wie beantrage ich ein Mikrodarlehen?

Antrag stellen:

 

Bekommt man über seine Hausbank oder einen beliebige andere Bank keinen Privatkredit in der gewünschten geringen Summe, so kann man einen Mikrokredit über die oben genannten Mikrofinanzinstitute beantragen. Diese Institute sind rein vermittlerisch tätig und haben keine eigene Zulassung als Bank. Das Darlehen wird immer von der GLS Bank vergeben. Die Kreditsummen können zwischen 100 und 20.000 Euro betragen.

 

Anfänglich waren 10 Mikrofinanzinstitute angeschlossen, mittlerweile bewegt sich die Zahl der Anbieter um die 50. Eine kurze Anbieterauswahl findet man hier >>

 

 

Laufzeiten:

 

Die Laufzeit eines Mikrodarlehens kann zwischen wenigen Monaten und maximal 3 Jahren betragen. Eine Sondertilgung muss nicht vereinbart werden, da Mikrodarlehen jederzeit zu 100 % abgelöst werden können. Hierbei wird keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. Diese Flexibilität kommt Selbstständigen, die den Kredit kurzfristig als Überbrückung benötigen (z. B. zur Materialbeschaffung oder Auftragserfüllung), sehr entgegen und ist quasi eine Grundlage beim Mikrokredit.

 

Rückzahlung:

 

Beim Kundenkontakt wird in erster Linie das Geschäftsmodell des Kreditnehmers überprüft und zudem auch berechnet, ob die Rate wie die Rückzahlungsintervalle einzuhalten sind. So gibt es entweder die wöchentliche oder monatliche Rückzahlung.

 

Aufgrund der speziellen Technologien wurde ermöglicht, dass die Rückzahlung in sozialer akzeptabler Weise getätigt werden kann. So wird beispielsweise ein Folgekredit in Aussicht gestellt, wenn der Erskredit ordungsgemäß zurückgezahlt wurde. Beispiel: Beim ersten Mikrokredit werden 2.000 Euro vereinbart und zurückgezahlt, danach werden weitere 8.000 Euro als Folgekredit genehmigt.

 

Die vereinbarten Rückzahlungsraten sollten stets eingehalten werden, da Mikrokreditinstitute bei Zahlungsverzug oftmals auch zusätzliche Gebühren verlangen.

 

Bürgschaft als Sicherheit:

 

Die meisten Mikrofinanzisnstitute verlangen als Sicherheit eine Bürgschaft, vorzugsweise von Personen aus der Familie oder aus der direkten Umgebung des Kreditnehmers. Die verlangte Bürgschaft liegt bei den meisten Instituten um die 50 %, sie kann aber auch mehr - sogar bis zu 100 % betragen.

 

Auch gibt es die sogenannte Gruppenbildung, bei welcher vier bis sechs Kreditnehmer abwechselnd einen Kredit erhalten und eine gegenseitige Bürgschaft übernommen wird.

 

Zinshöhe bei Mikrodarlehen:

 

Die Zinshöhe liegt über dem Niveau von klassischen Krediten. In Deutschland liegt der Zinssatz derzeit bei einheitlichen 8,9 Prozent (Stand: 2012). In Entwicklungsländern werden Mikrokredite oftmals mit 20 Prozent oder mehr verzinst. Das wird in der Hinsicht gerechtfertigt, dass es sehr wohl die individuelle Beratung als auch die oftmalige Bearbeitungsdauer der Grund für diese enormen Zusatzkosten sind. So ist es in Asien üblich, dass oftmals Zinsen zwischen 30 Prozent und 70 Prozent berechnet werden.

 

Die Rückzahlungsquote bei der Einhaltung der oben angeführten Regeln (Kundenkontakt, Gruppenbildung, etc.) liegt zwischen 95 Prozent und 100 Prozent.

 

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